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11. Mai 2011 "Motivation
und Wege“ Viele Laborinhaberinnen und Laborinhaber waren dabei, als unser erster Rheinland-Pfälzischer Zahntechniker-Tag am 11. Mai 2011 im Schloss Waldthausen bei Mainz stattfand. Wir hatten uns zum Ziel gesteckt, den Weg „Motivation und Wege“ zu beschreiten.Ein Teilnehmer fasste nach der Veranstaltung sein Fazit in folgende Worte: „Das war ein mentales Peeling, danke dafür!“ Unser Dank gilt unseren Mitgliedsbetrieben aber auch den Referentinnen und Referenten, die zum guten Gelingen beigetragen haben: Hilde Wahlen, Brüssel, Präsidentin des Europäischen Verbandes Selbstständiger Zahntechniker (FEPPD), die aus Brüssel angereist war, an ZTM Kurt Reichel, Reichel Zahntechnik aus Hermeskeil, an Manuela Luther, an Sybille David und last but not least an Enrico Steger aus Südtirol – Italien.
Manfred Heckens, Landesinnungsmeister Zahntechnikerinnung Rheinland-Pfalz
Hilde Wahlen
ZTM Kurt Reichel
Manuela Luther
Sybille David
Enrico Steger Fotos Rolf Walther, DGPh
14. Oktober 2010 Im Handwerksblatt erschienener Artikel zur 75 Jahrfeier der Zahntechnikerinnung Rheinland-Pfalz 01. Oktober 2010 75-Jahrfeier Zahntechniker-Handwerk
in Rheinland-Pfalz feiert 75. Geburtstag
Beifall erntete Ministerin Dreyer, als Sie die Glückwunschadresse mit dem Versprechen verband, auch zukünftig ein offenes Ohr für die Zahntechniker im Land zu haben und daran mitzuarbeiten, „den Wandel des Zahntechniker-Handwerks positiv zu gestalten“.
Julia Klöckner nannte den Erhalt des Wissens und der Erfahrung dieses Gesundheitshandwerks „gelebten Verbraucherschutz“. Die Zahnpatienten bekämen ein hochwertiges Angebot, ihr Lächeln und Ihre Gesundheit zurückzugewinnen, von hoch qualifizierten Zahntechnikern vor Ort. „Sie brauchten kein Risiko und keine Unsicherheit bei Reparaturen oder der Gewährleistung bei der Nutzung unkalkulierbarer ausländischer Quellen einzugehen“, betonte die Parlamentarische Staatssekretärin, die unter anderem für Verbraucherschutz zuständig ist. „Zahnersatz ist Vertrauenssache“, war denn auch Landesinnungsmeister Manfred Heckens sicher und fand diese Aussage in den Grußworten der zahnärztlichen Standesvertreter bestätigt.
Dr. Michael Rumpf, Präsident der Landeszahnärztekammer, betonte die Gemeinsamkeit, die zwischen den Zahnärzten und den Zahntechnikern in Rheinland-Pfalz besonders ausgeprägt gepflegt wird. „Die gemeinsam durchgeführten Zahnheilkundekongresse in Mainz ebenso, wie die enge Abstimmung der politischen Linie, in diesen Punkten nimmt Rheinland-Pfalz ein vorbildliche Rolle ein“, so Dr. Rumpf.
Aus einer ursprünglichen „Konfrontation ist Kooperation geworden“, bestätigte Manfred Heckens die Aussage von Dr. Rumpf und überraschte ihn mit der Verleihung der neu geschaffenen Auszeichnung des Zahntechniker-Handwerks in Rheinland-Pfalz, der Philipp-Pfaff-Medaille. Benannt nach dem Hofzahnarzt Friedrichs des Großen, der 1756 mit der „Abhandlung von den Zähnen des menschlichen Körpers und deren Krankheiten“ die Prothetik in Deutschland etabliert hatte.
Mehr Ausblick als Rückblick war dieses Geburtstagsfest der „Zahnkünstler“, wie die Gesundheitsministerin des Landes die Zahntechniker nannte.
75-jähriges Bestehen Labor Jaeger, Trier. Peter Jäger.
50-jähriges Bestehen Labor Rosch, Wittlich. Michael Rosch.
Philipp Pfaff Medaille
Die Philipp-Pfaff-Medaille wird an Personen und Institutionen verliehen für besondere Verdienste um die Förderung des Zusammenwirkens von Zahntechniker-Handwerk und Zahnheilkunde. Philipp Pfaff (1713 – 1766) war der Hofzahnarzt Friedrichs des Großen. Er war Chirurg und der erste staatlich anerkannte Zahnarzt in Deutschland. Mit seiner „Abhandlung von den Zähnen des menschlichen Körpers und deren Krankheiten“ begründete und der Entwicklung der Abdrucknahme mittels einer Gipsmasse begründete er die wissenschaftliche Zahnmedizin und legte den Grundstock für eine funktionierende Prothetik in Deutschland. Philipp Pfaff verkörpert als Symbol die Verbindung der beiden Berufsstände Zahnarzt und Zahntechniker.
22. September 2010 Mainzer
Schlossforum Gesundheitspolitik Auf Einladung der Zahntechniker-Innung Rheinland-Pfalz gingen beim Mainzer Schlossforum "Gesundheitspolitik" am 22. September 2010 in Mainz fünf Experten aus fünf Parteien der Frage nach, ob unser heutiges Gesundheitssystem oder nur das Solidarsystem eine Zukunft hat, ob „Umbau oder ‚nur‘ Korrektur?“ notwendig ist.Die Bundes- und Landespolitiker auf dem Podium im Kurfürstlichen Schloss konnten aktuell zu den Reformplänen von Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler Stellung nehmen, die am Vormittag des gleichen Tages im Kabinett verabschiedet wurden. Prof. Dr. Jürgen Falter von der Universität Mainz moderierte die Diskussion und wies in seinem Eingangsstatement bereits auf die geglückte Terminwahl hin. Die Podiumsteilnehmer griffen die Aussagen des Entwurfs auf und diskutierten – weitgehend frei von ideologischen Vorbehalten - die Notwendigkeiten, die sich aus der demographischen Entwicklung und dem medizinischen Fortschritt ergeben. Ein Spannungsfeld, in dem es nach Aussagen von Obermeister Manfred Heckens in seiner Begrüßung keine einfachen Antworten geben kann. Die große Koalition, so Professor Falter, ist genau an den Fragen der Gesundheitspolitik gescheitert. Gerade in diesem Feld hatte sich ein tiefgreifender Dissens zwischen den Parteien aufgetan. Gesundheitsfonds, Prämienmodell oder Kopfpauschale, Privatversicherungsmodell oder zentralisierte staatliche Gesundheitsfinanzierung waren und sind zum Teil noch die Lösungsvorschläge. Heute rankt die Diskussion um Zusatzbeiträge, sozialverträgliche Zusatzprämien und Beitragserhöhung auf der einen und Reglementierung der Ausgaben der Krankenkassen auf der anderen Seite. Folgerichtig führte Dr. Peter Schmitz von der Landes-FDP die Politik auf die Kurzformel: Zuerst Finanzierungsproblem lösen und dann konzeptionell Schritt für Schritt Probleme angehen. Die Politik der Bundesregierung versuche derzeit pragmatisch erste Schritte zu gehen. Erwin Rüddel, für die CDU im Bundesgesundheitsausschuss, verfolgte die gleiche Linie und ergänzte, die Arbeitskosten und die Gesundheitskosten müssten zukünftig voneinander getrennt werden, Umverteilung dürfe es nur über das Steuersystem geben. Einigkeit herrschte unter allen Podiumsteilnehmern, dass die Gesundheitskosten auch in Zukunft nicht sinken werden, dass aber dennoch die Finanzierung und der freie Zugang für alle gesichert werden müsse. Den Vertretern der Opposition im Deutschen Bundestag, Dr. Edgar Franke für die SPD im Gesundheitsausschuss, Kathrin Senger-Schäfer für die LINKE im Bundesgesundheitsausschuss und Dr. Fred Konrad vom Landesparteirat BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN äußerten naturgemäß Kritik an dem Entwurf, waren allerdings ebenfalls der Meinung, dass in Deutschland insgesamt eines der besten Gesundheitssysteme zu finden sei. Die ideologischen Unterschiede kamen angesichts der großen Probleme in der Praxis während der Diskussion kaum zum Tragen. Professor Falter lobte zum Abschluss die Diskutanten für ihre faire Diskussion. Für ihn sei ein Gesundheitssystem zum Wohle der Bevölkerung das richtige Ziel. Von allen Modellen, die derzeit in der Diskussion seien, so Falter, das Beste nehmen und daraus das System Schritt für Schritt weiterentwickeln, das wäre aus seiner Sicht die beste Lösung. Korrekturen seien erkennbar, den Umbau traue sich offenbar noch niemand zu, so das Fazit von Zahntechniker-Obermeister Manfred Heckens. Zum zweiten Mal hat das Mainzer Schlossforum Gesundheitspolitik diskutiert und gezeigt, dass trotz aller Gegensätze innerhalb der Parteien Problem- und Zielorientiert diskutiert werden kann. Offenbar ist das Forum im Kurfürstlichen Schloss ein guter Katalysator für derartige Gespräche.
01. April 2010 Es geht an die Substanz der Unternehmen Landesinnungsmeister Manfred Heckens sieht Politik in der Pflicht, die inländischen Labors gegen eine übermächtige ausländische Konkurrenz zu schützen. Manfred Heckens im Gespräch mit DHB-Korrespondentin Sybille Richter: [ DHB, Ausgabe Nr. 7, 01.04.2010, Rheinland-Pfalz ]
23. September 2009 „Zahnrettungsbox“ für rheinland-pfälzische Schulen und Sportstätten - Auftakt der Aktion „Zähne retten – Zähne schützen – Zähne machen“ im Mainzer Landtag Vor allem Kinder und Jugendliche erleiden bei (Sport-)Unfällen Zahnverletzungen und bleibende Zahnschäden. Zahnverluste und Zahnverletzungen können vermieden werden, wenn schnell und richtig gehandelt wird und sinnvolle Schutzmaßnahmen ergriffen werden, das wissen die Initiatoren der Aktion "Zähne retten – Zähne schützen – Zähne machen", das Zahntechniker-Handwerk Rheinland-Pfalz, aus der täglichen Arbeit. Ausgeschlagene Zähne können mit besten Aussichten auf den Zahnerhalt replantiert werden, Zahntechniker können in Zusammenarbeit mit Zahnärzten professionellen Zahnschutz fertigen, der Zahnverletzungen verhindern hilft. Die zahntechnischen Innungsfachbetriebe in Rheinland-Pfalz wollen deshalb mit einer kleinen Zahnrettungsbox für Schulen und Sportstätten im Land dazu beitragen, unnötige Zahnverluste zu vermeiden und in Kooperation mit Partnern den optimalen Zahnschutz propagieren. Die landesweite Aktion startet mit der symbolischen Übergabe der Zahnrettungsbox an das Land Rheinland-Pfalz - vertreten durch die Gesundheitsministerin des Landes, Malu Dreyer, an den Vorsitzenden Sportjugend des Landessportbundes Rheinland-Pfalz, Bernd Schicker, sowie an Vertreter der rheinland-pfälzischen Schulen. Unterstützung erhält die Aktion der zahntechnischen Laboratorien in Rheinland-Pfalz vom prominenten Botschafter für den Breitensport, dem ehemaligen Handballweltmeister Erhard Wunderlich.
29. Mai 2009, Berlin "Zahntechnik trifft Politik"
Zahntechniker-Obermeister fordern faire Wettbewerbsbedingungen Zentralistische Bundeskrankheits-Bürokratie verhindern In
den Deutschen Bundestag hatte der Kreisvorsitzende des MIT Kreisverbands
Mainz-Bingen und langjähriges Mitglied der Bundeskommission Gesundheit
der MIT (Mittelstands- und Wirtschaftsunion der CDU/CSU) Manfred Heckens
die Obermeister der Zahntechniker-Innungen aus dem Bundesgebiet zu einem
Meinungsaustausch unter dem Motto "Zahntech-nik trifft Politik - globale
Gesundheit und regionale Versorgung" nach Berlin eingeladen. Die Gelegenheit
mit Politikern und Vertretern der Privaten und Gesetzlichen Krankenversicherung
zu diskutieren, ergriffen die Obermeister aus Dresden, Köln, Rhein-Main,
Rhein-land-Pfalz, Arnsberg, Westsachsen und aus dem Saarland. In Impulsreferaten
stellten der Vorsitzende der Kommission Gesundheitspolitik der MIT, Dr.
Rolf Koschorrek (MdB), die Vorstandsvorsitzende des GKV Spitzenverbandes
Dr. Doris Pfeiffer sowie der stellvertretende Verbandsdirektor Sozialpolitik
der PKV Christian Weber ihren jeweiligen Standpunkt vor und diskutierten
die von Manfred Heckens aufgestellte These, globale Gesundheit stelle
uns national vor die Aufgabe, Bedürfnisse zu erkennen und die regionale
Versorgung der hier lebenden Menschen und Familien zu gewährleisten.
Fotos: Rolf Walther
27. Mai 2009, Handwerkskammer Wiesbaden "Absatzchancen für Deutsche Zahntechnik" Europa
befindet sich im Umbruch! Das gilt auch für einige europäische Dentalmärkte.
Wer dies früh genug erkennt und sich neu positioniert, wird davon profitieren.
Deutsche Zahntechnik genießt weltweit einen ausgezeichneten Ruf. Wer den
Schritt in neue Märkte wagen möchte, muss sich vorab mit Geschäftspraktiken
und Gepflogenheiten des Ziellandes vertraut machen. Die Kooperation zwischen
der Zahntechniker-Innung Rheinland-Pfalz, der Handwerkskammern aus Hessen,
Rheinhessen und der Pfalz sowie das Zahntechnikerhandwerk des Landesinnungsverbandes
Hessen bietet kurz- und mittelfristig Informationsveranstaltungen zu den
Märkten in Finnland, Norwegen und Spanien gefolgt von Informationsreisen
und Teilnahme an Fachmessen in diese Länder an. Die
Auftaktveranstaltung "FINNLAND" fand am Mittwoch, 27. Mai 2009 in der
Handwerkskammer Wiesbaden statt.
10. September 2008 Mainzer Schlossforum "Gesundheitspolitik" Umbruch, Aufbruch oder Zusammenbruch? Auf Einladung der Zahntechniker-Innung Rheinland-Pfalz gingen beim Mainzer Schlossforum "Gesundheitspolitik" am 10. September 2008 in Mainz sechs Experten aus Bundes- und Landespolitik, von den Krankenkassen und der Interessenvertretung der Patienten der Frage nach, ob bereits die "Gesundheit oder ob ‚nur' das System der Gesundheitsfinanzierung" in Gefahr ist. Die Ergebnisse bisheriger Reformen, darin herrschte Einigkeit auf dem Podium, haben die Probleme, die sich aus der demographischen Entwicklung für das Gesundheitssystem, die Patienten, Ärzte, Zahnärzte, Zahntechniker und alle anderen Erbringer von Gesundheitsleistungen ergeben, nicht abschließend gelöst. "Menschen und Mittelstand werden zwischen Gesundheitspolitik und Markt zermahlen," hielt Landesinnungsmeister Manfred Heckens aus Sicht des Zahntechniker-Handwerks den Politikern vor. Nach dieser bewusst provokanten Einleitung entwickelte sich eine sehr lebhafte Diskussion auf dem Podium und mit den 120 Teilnehmern der Veranstaltung, die weniger von Schuldzuweisungen als vom Bemühen, Lösungswege aufzuzeigen, getragen war. Der Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages, Dr. Rolf Koschorrek, wies die Aussage, das System leide an der Gier der Heilenden zurück und beschrieb ebenso wie die Landtagsabgeordnete und gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Marianne Grosse die Notwendigkeit, das System zu erhalten. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP-Fraktion im Rheinland-Pfälzischen Landtag, Dr. Peter Schmitz erkennt im Gesundheitsmarkt einen potenziell boomenden Markt, in dem eine gemeinsame Anstrengung sachgerechte Lösung zu finden, auch politisch lohne. Wer den Mittelstand zerstöre, der zerstöre das System. Für eine Stärkung der Patientenrechte und mehr Patienteninformation plädierte Wolfram-Arnim Candidus, der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Versicherte und Patienten. Die Landtagsabgeordnete und verbraucherschutzpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Dorothea Schäfer, hatte die anwesenden Zahntechniker auf Ihrer Seite, als sie auf Zahnersatzimporte zu sprechen kam. Es herrschte bei den Experten weitgehend Einigkeit, dass dies keine Lösung sei und dass damit das Risiko heraufbeschworen wird, dass in Deutschland das Know-how einer ganzen Branche verloren gehe. Einen schweren Stand hatte Christiane Berg vom Verband der Angestellten-Krankenkassen Rheinland-Pfalz mit ihrer Forderung, die Zahntechniker müssten sich zu größeren Einheiten zusammenschließen, um dem Wettbewerbsdruck widerstehen zu können. Dr. Schmitz plädierte dafür, dem Zahntechniker-Handwerk zu helfen, die schwierigen Jahre der Marktanpassung zu überstehen, um im Interesse der Patienten das Know-how in der Nähe der Praxis zu halten. Dass Krankenkassen Verträge mit Importeuren abschließen, sei eine politisch bedenkliche Entwicklung. Der Moderator, der Publizist Helmut Ahrens, fand abschließend versöhnliche Worte, als er das Bemühen lobte, sich nicht in Grundsatzdebatten zu ergehen, sondern problemorientiert Lösungen zu diskutieren.
Fotos: Rolf Walther
22. und 23. August 2008 Zahntechniker
schon fast ein künstlerischer Beruf. Handwerk macht Spaß, ist kreativ und vielseitig - das zeigten die Innungen bei der "Erlebniswelt Handwerk" auf dem Mainzer Gutenberg Platz am 22. und 23. August 2008. Da standen bei den Schülerinnen und Schülern Berufswünsche wie Polizistin oder Zahntechniker ganz oben auf der Liste. Kein Wunder, denn 14 von 100 Mitarbeitern in den Zahntechnik-Laboratorien in Deutschland befinden sich in Ausbildung. Andere, wie Antonio zum Beispiel, möchte KFZ-Mechatroniker werden, wie so viele Schulabgänger. Dass Handwerk aber natürlich nicht nur Bau- und Ausbau, Friseurin, Zahntechniker oder KFZ-Mechatroniker umfasst, machte der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Otto Kentzler, deutlich. Mehr als 100 Handwerksberufe, die einem Tür und Tor zur Welt öffnen, stehen zur Wahl. Das Handwerk wirklich spannend ist, erlebten die Besucher dann beispielsweise bei den Buchbindern oder am Stand der Zahntechniker-Innung Rheinland-Pfalz. "Pünktlichkeit, Sauberkeit, Verlässlichkeit und Qualität gehören zu jedem Handwerker. Handwerksbetriebe müssen sich heute zudem immer mehr nach den Kundenwünschen richten und "alles aus einer Hand" ist auch schon lange nichts Neues mehr. Das filigrane Handwerk der Zahntechniker, die Zahnersatz, Inlays, Kronen und Brücken fertigen, um ein strahlend schönes Gebiss als Ergebnis harter Arbeit zu erhalten, ist schon fast ein künstlerischer Beruf. Der Zahntechniker fertigt nach Angaben und Unterlagen des Zahnarztes, ein handwerkliches Kunstwerk und jedes Mal ein Unikat, das die medizinischen und technischen Anforderungen in funktioneller und ästhetischer Weise erfüllen muss. Einen Zahn nachzubilden, bedarf hochpräziser, filigraner Feinarbeit und hoher Konzentration, darum arbeiten Zahnarzt und Zahntechniker Hand in Hand zusammen. Nicht allein Technikverständnis, Vorstellungskraft, Kreativität und höchste Genauigkeit sind Voraussetzung für die Arbeit des Zahntechnikers; er muss gleichermaßen ein ausgeprägtes ästhetisch-künstlerisches Empfinden für Farben und Formen haben, um natürlich wirkenden Zahnersatz herzustellen. Vom Spektrum der handwerklichen Berufswelt, von den Erwartungen an Lehrstellenbewerber und von den Erwartungen der Kunden an "ihren" Handwerker konnten sich die überwiegend jungen Besucher der Erlebniswelt überzeugen und auch so mancher alte Kunde hatte noch Fragen.
22. Dezember 2006 Die
neue Webseite der Zahntechniker-Innung Rheinland-Pfalz Seminare 2004 / 2005 Mit hoher Beteiligung und großem Interesse sind unsere Schulungen zum "Zahnersatz 2005" von unseren Mitgliedsbetrieben aufgenommen worden. Gestartet haben wir unsere Veranstaltungsreihe bereits am 15. September 2004 im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, auf der wir auch die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Malu Dreyer begrüßen durften.
Ministerin Malu Dreyer (Fotos: Rolf Walther) Die darauf folgenden Termine im Dezember 2004 und Januar 2005 wurden von weit über 300 Teilnehmern besucht, so dass heute fast alle unsere Mitgliedsbetriebe über das Festzuschuss-System und dessen Hintergründe informiert sind. In Koblenz und Nackenheim (bei Mainz) beleuchtete Obermeister Heckens in den Themen zum befundorientierten Festzuschuss den Hintergrund und die Philosophie der "neuen" Zahnersatzversorgung, verdeutlichte den Festzuschuss an sich sowie die Befunde und zugeordneten Festzuschüsse, legte die drei Arten von Zahnersatz dar, veranschaulichte die Festzuschussrichtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses, stellte die Kombinierbarkeit der Befunde und der sich daraus ergebenden Festzuschüsse dar u. v. m. Schulung am 10.12.2004
Obermeister Heckens (Fotos: Rolf Walther)
Frühere Veranstaltungen und Aktionen der Zahntechnikerinnung Rheinland-Pfalz: Mittwoch,
22. Januar 2003
Der Druck der Basis hat es ermöglicht, die Zahntechniker zu einem gemeinsamen Gespräch mit der CDU-Lantagsfraktion in Mainz zum Beitragssicherunggesetz bzw. zur anstehenden Gesundheitsreform anzuhören und damit den Beginn eines Dialoges zwischen Politik und Zahntechnik geschaffen. |
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Donnerstag, 14. November 2002 Die
Absenkung muss weg! Am
späten Vormittag wurde bekannt, dass Gesundheitsministerin Ulla Schmidt
an Ihrer "Linie", Zahntechniker
aus Rheinland-Pfalz und sogar aus Hessen entschlossen sich spontan auf
die Straße Weitere
aktuelle Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf der Webseite
des VDZI Mainz, 14.11.02 / 23.00 h
Hier einige weitere Impressionen der Demo in Mainz: Zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken! Fotos:
Rolf Walther |
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